Mountainbiken im Paznaun

Alle Touren auf einen Blick

Name  Schwierigkeitsgrad  Karte
Ascherhuetten Tour S.1 M
See Medrigjochbahn - See Medrigjochbahn, 24.40 km, 1233 m, 3.30 h
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Schweißtreibender, aber aussichtsreicher Ausflug vom Talboden ins Hochgebirge.

Ein kurzes Stück startet man entlang der Bundesstraße Richtung Ischgl, verlässt diese aber bald nach links und fährt – weiterhin auf Asphalt – bergan durch die Ortsteile Klaus und Maierhof. Bei den letzten Häusern beginnt die Forststraße, der man bei angenehmer Steigung in einigen Serpentinen durch die Wälder folgt. Nach etwas mehr als 8 km erreicht man die Bergstation der Medrigjochbahn bei der Medrigalm. Entlang der Skipisten führt nun ein Forstweg zum Teil etwas steiler hinauf zur Bergstation der Zeinisbahn. Es folgt
ein längerer flacher Abschnitt mit kurzem Schlussanstieg zur Ascherhütte. Eingerahmt von hochalpinen Berggipfeln hat man hier ein gewaltiges Panorama vor sich, das man am Besten bei einer Stärkung auf der Sonnenterrasse genießt. Der Retourweg erfolgt bis zur Medrigalm auf gleicher Strecke, von hier über die Rodelbahn zurück hinunter nach See.

Dauer
3,3 Std.
Streckenlänge
24,4 km
Höhendifferenz
1.233 m
Schwierigkeit
Mittel
Auf alten Wegen Nr. 737 M
Kappl Zentrum - Kappl Zentrum, 19.50 km, 588 m, 2.15 h
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Über einen der schönsten Wege des Tales von Kappl hinunter nach See.

Vom Startpunkt in Kappl führt die Runde Richtung Osten über wenig befahrene Nebenstraßen entlang der Weiler und Höfe am Sonnenhang des vorderen Paznauns. Beim Weiler Schrofen trifft man auf einen Forstweg, den man kurz darauf bei Kilometer 7,8 wieder verlässt. Hier biegt man nämlich rechts auf die alte Straße von See nach Langesthei ab, die getrost als einer der schönsten Wege des Tals bezeichnet werden kann. Ursprünglich als Straße angelegt, ist die Strecke mittlerweile ziemlich eingewachsen und hat inzwischen fast schon Trail-Charakter. Über gras- bzw. moosbedeckte Abschnitte, dann wieder auf einer dicken Nadelschicht, cruised man Richtung See. Faszinierend, dass es in derartig steilem Gelände überhaupt möglich ist, solche Wege anzulegen. Oberhalb von See gelangt man schlussendlich auf den Talweg, über den man sehr abwechslungsreich zurück nach Kappl gelangt.

Dauer
2,15 Std.
Streckenlänge
19,5 km
Höhendifferenz
588 m
Schwierigkeit
Mittel
Dias Trail Nr. 7088 M
Bergstation Diasbahn - Kappl Zentrum, 2.50 km, 0.15 h
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Trailspaß pur durch dichte Wälder, mittellang und mittelschwierig.

Trail-Tolerance! Bitte unbedingt auf Wanderer achten und Rücksicht nehmen.

Zum Startpunkt des Trails gelangt man ganz einfach von der Dias Alpe (Bergstation der Diasbahn - Bikemitnahme in der Bahn möglich - bzw. Sunny Mountain Erlebnispark), die man am besten über die Route 740 (Kleine Dias-Runde, Seite 80) erreicht. Nach einem kurzen Flachstück entlang eines Forstwegs Richtung Westen sieht man linker Hand den Einstieg des Trails. Er ist mit einer großen Tafel zwischen zwei Bäumen gekennzeichnet. Auf feinen Wald-Trails, nur vereinzelt verwurzelt, schlängelt man sich durch den dichten Wald und überquert nach ca. 700 m eine Forststraße. Im unteren Teil wird der Wald lichter und man gelangt über freie Wiesen zu den obersten Häusern des Ortsteils Egg. Von hier geht’s weiter über die Ski-Talabfahrt bis man auf einen Forstweg trifft, der einen ins Zentrum von Kappl bringt.

Dauer
0,15 Std.
Streckenlänge
2,5 km
Schwierigkeit
Mittel
Durchs Vordere Paznaun K.1 M
Kappl Zentrum - Kappl Zentrum, 39.50 km, 1587 m, 5.30 h
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Sehr abwechslungsreiche Erkundungstour durch den untersten Abschnitt des Paznauns.

Tipp: Lohnender Abstecher hinauf zur aussichtsreichen Ascherhütte (siehe Tour S.1, Seite 92).

Vom Startpunkt im Zentrum von Kappl geht’s zunächst Richtung Osten und man gelangt über Nebenstraßen hinunter zur Bundesstraße, welcher man 700 m talaus folgt. Nun biegt man rechts über die Brücke ab und trifft beim Recyclinghof Kappl auf einen Forstweg. Abwechselnd bergauf und bergab quert man nun talauswärts die dichten Wälder auf der Schattenseite des Tals. Landschaftlich ändert sich wenig, bis man nach knapp 15 km die Bergstation der Medrigjochbahn erreicht, wo einen das Panorama sowie ein Gasthaus zur Rast einladen. Über die Rodelbahn geht’s eher steil hinunter nach See und von hier parallel zu den Strecken K.2 Weilertour Kappl (Seite 72) und 735 Inntalblick- Runde (Seite 74) über die verschiedenen Weiler auf der Sonnenseite zurück zum Ausgangspunkt.

Dauer
5,3 Std.
Streckenlänge
39,5 km
Höhendifferenz
1.587 m
Schwierigkeit
Mittel
Durrichalpe Tour Nr. 7091 M
Kappl Zentrum - Kappl Zentrum, 13.50 km, 605 m, 1.45 h
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Nicht allzu anstrengende Runde zu einem der schönsten Flecken im Paznaun.

Vom Zentrum in Kappl fährt man zunächst auf einer schmalen Asphaltstraße Richtung Ortsteil Oberhaus und erreicht nach 2,4 km den Beginn der Schotterstraße, die bis hinauf zur Durrichalpe führt. In angenehmer Steigung fährt man über mehrere Kehren durch den nicht allzu dichten Wald und gelangt nach knapp 6 km zur Durrichalpe mit ihrer einzigartigen Moorlandschaft knapp unterhalb der Almhütten. Der Panoramablick auf der einen Seite, die faszinierende Feuchtgebietsvegetation auf der anderen, machen diesen Ort zu einem wirklich außergewöhnlichen, der garantiert bleibende Eindrücke hinterlässt. Hier hat man mit 1.848 m auch den höchsten Punkt der Tour erreicht und kann es nun auf der anderen Seite hinunterrollen lassen, bis man nach insgesamt knapp 10 km wieder die Asphaltstraße erreicht, über die man gemütlich zurück zum Ausgangspunkt radelt.

Dauer
1,45 Std.
Streckenlänge
13,5 km
Höhendifferenz
605 m
Schwierigkeit
Mittel
Duty Free Ride Laret Samnaun I.9a M
Alp Trida - Talstation Twinliner, 6.50 km, 71 m, 0.30 h
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Knapp 600 hm Downhill-Singletrail, teilweise steil aber technisch gut bewältigbarer Trail. Gute Möglichkeit um den Viderjoch zu verlängern.

Von der Alp Trida startet der Duty Free Ride Laret-Samnaun an einem Bach entlang. Gleich zu Beginn lohnt es sich beim angrenzenden kleinen See eine Pause einzulegen und die Natur zu genießen. Dieser Singletrail führt dann zwar relativ steil hinunter, er ist aber sehr schön ins Gelände gesetzt und bietet dadurch einen hohen Spaßfaktor. Diese Strecke quert oft die Forststraße, dadurch hat man zahlreiche Möglichkeiten aus dem Trail auszusteigen. Bis Laret verläuft die Strecke knapp 590 hm abwärts. Nun radelt man noch ein kleines Stück bis Ravaisch, wo die Doppelstockbahn „Twinliner“ hinauf auf den Alp Trider Sattel fährt. Hier startet der Trail „Trider Sattel“, der wieder zum Ausgangspunkt zurück führt.

Dauer
0,3 Std.
Streckenlänge
6,5 km
Höhendifferenz
71 m
Schwierigkeit
Mittel
Fimbapass-Marathon I.5 S
Ischgl/Silvrettabahn - Ischgl/Silvrettabahn, 79.70 km, 2203 m, 13.00 h
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Eine der landschaftlich schönsten Strecken. Durch ihre Länge und die vielen Höhenmeter nur für sehr gute Biker geeignet.

Die 79,7 km lange Marathon-Strecke ist mit mehr als 2.000 hm eine riesen Herausforderung. Zuerst geht es das Fimbatal entlang bis zur Heidelberger Hütte, die bereits auf Schweizer Boden liegt. Anschließend wartet der Anstieg zum Fimbapass mit Schiebe- und Tragepassage. Für Belohnung sorgt ein fantastischer Ausblick. Im nächsten Abschnitt geht es nun wieder bergab bis nach Ramosch und nach Finstermünz. Es folgt wieder ein längerer Anstieg bis Ravaisch und von hier mit der Twinliner-Gondel auf den Alp Trider Sattel. Nun fährt man ein Stück entlang des Trider Sattels (Seite 38) und mit dem Sessellift zur Bergstation Flimjochbahn. Für Trail-Feeling vom Feinsten sorgt nun der Velill-Downhill. Das letzte Stück folgt man einer gemütlichen Forststraße. Unbedingt Licht mitnehmen: Unbeleuchtete Tunnel zwischen Finstermünz und Laret.

Dauer
13 Std.
Streckenlänge
79,7 km
Höhendifferenz
2.203 m
Schwierigkeit
Schwer
Friedrichshafener Huetten Tour Nr. 7079 M
Parplatz Piel zur Friedrichshafener Huette - Parkplatz Piel zur Friedrichshafener Huette, 12.00 km, 605 m, 1.45 h
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Klassischer MTB-Uphill zu einem wichtigen Alpenvereins-Stützpunkt in der Verwallgruppe mit interessanter Downhill-Variante.

Von Galtür kommend startet die Tour am Parkplatz Piel, wo auch die Wanderer der Friedrichshafener Hütte parken. Etwa 200 m oberhalb steigen diejenigen ein, die in Ischgl gestartet sind. Insgesamt 16 Kehren muss man auf der relativ gleichmäßig ansteigenden Forststraße überwinden, um die knapp mehr als 600 hm hinauf zur Hütte zu bezwingen. Dafür wird man mit einem gewaltigen Panorama auf die verschiedenen Berge der Silvretta sowie der Verwallgruppe belohnt. Die Abfahrt erfolgt auf dem gleichen Weg wie die Auffahrt, ganz am Beginn und gegen Ende gibt es aber jeweils eine interessante und auch ausgeschilderte Trail-Variante, die jedoch ein gewisses Maß an Bike-Beherrschung voraussetzt (S2 auf der Single-Trail Skala). Bitte nur die eigens gekennzeichneten Trails benutzen und alle anderen Wege den Wanderern überlassen, danke!

Dauer
1,45 Std.
Streckenlänge
12 km
Höhendifferenz
605 m
Schwierigkeit
Mittel
Grosse Dias Runde Nr. 738 M
Kappl Zentrum - Kappl Zentrum, 14.10 km, 648 m, 2.00 h
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Interessante Erkundungstour über die sonnigen Almen oberhalb von Kappl, mit vielen Möglichkeiten ab der Dias Alpe.

Vom Startpunkt in Kappl startet man wie bei Strecke 740 (Seite 80) auf Nebenstraßen Richtung Ortsteil Oberhaus. Kurz bevor man Oberhaus erreicht, zweigt rechts ein Forstweg ab, dem man nun in mehreren Serpentinen durch den sogenannten Sattelwald folgt. Nach 4,8 km hat man bei der Berglialpe die Waldgrenze erreicht, und deshalb freie Aussicht auf die umliegenden Gipfel und weitläufigen Almgebiete. Nach etwas mehr als 6 km hat man mit knapp 1.900 m Seehöhe den höchsten Punkt der Tour erreicht und lässt es nun gemütlich zur Dias Alpe rollen. Nun die Variante rauf zum Almstüberl? Oder über den Dias-Trail rasant hinunter zum Ausgangspunkt? Man könnte auch noch einen Abstecher zur Sesslad Alpe überlegen, oder einfach ganz gemütlich über den Forstweg durch den Wolfgangwald abfahren. Die Möglichkeiten für Biker sind hier besonders vielfältig.

Dauer
2 Std.
Streckenlänge
14,1 km
Höhendifferenz
648 m
Schwierigkeit
Mittel
Heidelberger Huetten-Tour Nr. 7074 S
Ischgl/Silvrettabahn - Ischgl/Silvrettabahn, 27.40 km, 968 m, 4.00 h
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Lange Ausdauerstrecke mit viel Naturerlebnis, Zwischenhalt auf dem Berggasthof Bodenalpe möglich.

Durch das Fimbatal führt die Strecke 13,7 km bis zur Heidelberger Hütte, die bereits auf Schweizer Boden liegt. Viel Kondition ist also gefragt auf dieser langen Route. Vor allem zu Beginn geht es steil bergauf bis zum Schwarzwassser- und Pardatscher-See, diese bieten dafür einen guten Rastplatz zur Erholung. Ab nun wird die Strecke entlang des Fimbabachs immer schöner und idyllischer! Vorbei an Pferde- und Kuhherden bietet die zuerst auf Asphalt und später auf Schotter verlaufende Strecke ein gewaltiges Naturerlebnis. Am Berggasthof Bodenalpe kann man sich ein letztes Mal stärken. Ab nun radelt man noch ein gutes Stück in purer Natur immer aufwärts bis zur Heidelberger Hütte. Der Rückweg verläuft gleich wie der Uphill wieder zurück nach Ischgl.

Dauer
4 Std.
Streckenlänge
27,4 km
Höhendifferenz
968 m
Schwierigkeit
Schwer
Heilbronner Huetten-Tour G.2 M
Galtür Zentrum - Galtür Zentrum, 28.60 km, 938 m, 3.00 h
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Schweißtreibende, wunderschöne alpine Tour mit einer anspruchsvollen Variante für absolute Könner.

Vom Zentrum in Galtür führt die Strecke in mäßiger Steilheit hinauf zu Zeinissee und Kopsstausee. Ein kleines Stück und ein paar Höhenmeter muss man nach dem Stausee die Asphaltstraße hinunter, bevor eine Forststraße in vielen Kehren hinauf Richtung Heilbronner Hütte ansteigt. Nach insgesamt 10 km Fahrtstrecke erreicht man die gemütliche Verbellaalpe, wo man eine verdiente Rast einlegen kann, um sich vor dem letzten Anstieg nochmal zu stärken. Der Anstieg weiter zur Heilbronner Hütte hat es vor allem im letzten Teil aufgrund der Steilheit ziemlich in sich. Nach Einkehr auf der Panorama-Terrasse der Hütte erfolgt die Abfahrt entweder auf demselben Weg zurück, oder aber man wählt die abenteuerlichere Variante G.3 übers Muttenjoch (Seite 60) oder die sehr lange, traumhaft schöne Rundtour Schönverwall-Runde (Seite 28).

Dauer
3 Std.
Streckenlänge
28,6 km
Höhendifferenz
938 m
Schwierigkeit
Mittel
Inntalblick Runde Nr. 735 M
Kappl Zentrum - Kappl Zentrum, 31.90 km, 1192 m, 3.30 h
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Ausgiebige, abwechslungsreiche Runde, auf der man das gesamte vordere Paznaun kennenlernt.

Man startet zunächst über Nebenstraßen hinunter in den Talgrund, wo man ein paar Meter auf der Bundesstraße talauswärts fährt, dann aber gleich rechts den Bach überquert und in die weitläufigen Wälder der südlichen Talseite eintaucht. Etwas mehr als 400 hm hat man auf Forststraßen in mäßiger Steigung zu überwinden, ehe es dann Richtung See wieder bergab geht. In der Ortschaft wechselt man auf die andere Talseite und fährt nun den weiteren Streckenverlauf parallel zur Strecke K.2 – Weilertour Kappl (Seite 70). Dabei genießt man nach 19,7 km die herrliche Aussicht ins obere Inntal, ehe man entlang der Kappler Weiler am Sonnenhang zurück zum Ausgangspunkt radelt.

Dauer
3,3 Std.
Streckenlänge
31,9 km
Höhendifferenz
1.192 m
Schwierigkeit
Mittel
Jamtal Tour 700 M
Galtür Zentrum - Galtür Zentrum, 593 m
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Durch ein langes, ursprüngliches Tal hinauf in atemberaubendes hochalpines Gelände.

Vom Startpunkt im Zentrum fährt man Richtung Süden und gelangt sehr bald auf die Straße, die ins Jamtal hineinführt. Ziemlich genau 10 km und ca. 600 hm legt man zurück, bis man das Ziel auf der Jamtalhütte erreicht. Begleitet wird die Tour durch fantastische Ausblicke auf die vergletscherten Gipfel im hinteren Jamtal. Landschaftlich ist das stille Tal durch typische Tiroler Almwirtschaft charakterisiert, verschiedene Weidetiere sind also ein ständiger Wegbegleiter. Zwei der Almen – die Menta-Alm und die Scheibenalm – sind im Sommer bewirtschaftet und laden zur Stärkung ein. Die Tour zur Hütte weist immer wieder steilere Abschnitte auf, darf also konditionell nicht unterschätzt werden. Die Jamtalhütte gehört der Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins an und ist einer der bedeutendsten Stützpunkte für Bergsteiger, Kletterer und Skitourengeher im Silvrettagebiet.

Höhendifferenz
593 m
Schwierigkeit
Mittel
Kleine Dias Runde Nr. 740 M
Kappl Zentrum - Kappl Zentrum, 12.30 km, 577 m, 1.45 h
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Nicht übermäßig anstrengende Runde oberhalb von Kappl mit zwei interessanten Alternativen.

Auf asphaltierten Nebenstraßen startet man vom Zentrum in Kappl hinauf zum Ortsteil Oberhaus, an dessen Ende eine Forststraße beginnt. Nicht übermäßig steil ist der Anstieg hinauf durch den Wald, wo man nach knapp 5 km auf die im Sommer nicht geöffnete Gongall-Bahn Talstation trifft. Einen Kilometer später erreicht man die Dias Alpe. Wie bei Strecke 738 Große Dias Runde (Seite 78) hat man nun mehrere Möglichkeiten der Weiterfahrt. Der Normalweg der Runde führt von hier auf gemütlichen Forststraßen in angenehmem Gefälle durch den Wolfgangwald hinunter nach Kappl. Eine Variante führt weiter hinauf zum Almstüberl, wo Aussicht und Einkehrschwung locken. Alle Downhiller wählen den Dias-Trail (Strecke 7088, Seite 88) zur Abfahrt nach Kappl, dessen Einstieg direkt an der Strecke liegt.

Dauer
1,45 Std.
Streckenlänge
12,3 km
Höhendifferenz
577 m
Schwierigkeit
Mittel
Landeck-See Nr. 791 S
Landeck - See Medrigjochbahn, 14.50 km, 884 m, 2.30 h
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Auffahrtsorientierte Verbindungsstrecke zwischen Landeck und See mit Singletrail-Schmankerl als Belohnung.

Landeck verlässt man südlich Richtung Westen, erst auf einer Asphaltstraße immer bergauf bis man schließlich links abbiegt und sich auf gut befestigten Forstwegen im Wald wiederfindet. Ist der erste Anstieg geschafft, so kann man schon die erste Abfahrt bis zur Tobadiller Straße genießen. Die Verschnaufpause währt nur kurz, denn ab hier heißt es wieder kräftig in die Pedale treten um den zweiten langen 360 hm Anstieg bis Giggl zu bewältigen. Eine letzte Kehre und der Untergrund verzaubert sich in einen spaßigen Singletrail, der ab der Waldkapelle - der höchste Punkt der Strecke - bergab die letzten Reserven fordert. Das flowige Auf und Ab auf dem teils recht anspruchsvollen Singletrail Tobadill (Seite 100) entlohnt definitiv den davor geleisteten Kraftakt. In Frödenegg endet der Singletrail und es geht erst über Forstwege, dann über die Asphaltstraße die letzten 3 km bergab nach See zur Medrigjochbahn.

Dauer
2,3 Std.
Streckenlänge
14,5 km
Höhendifferenz
884 m
Schwierigkeit
Schwer
Lareinalm Tour Nr. 702 M
Galtür Zentrum - Galtür Zentrum, 13.20 km, 396 m, 1.30 h
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Mittelschwierige, eher kurze Tour ins unberührte Lareintal.

Vom Startpunkt in Galtür folgt man dem Radweg talauswärts entlang der Trisanna. Bei Tschaffein wechselt man auf die südliche Bachseite. Nach etwas mehr als 2,5 km hat man den niedrigsten Punkt der Tour erreicht, verlässt den Talboden und taucht in den dichten Maißwald am Eingang des Lareintals ein. Auf mittelsteilen Forststraßen gelangt man zum Lareinbach und dann immer in dessen direkter Nähe hinauf zur Lareinalm, wo man sich auf der gemütlichen Terrasse mit selbstgemachten Schmankerln, wie dem bekannten Paznauner Almkäse stärken kann. Für die Rückfahrt gibt es eine Alternative, die nach etwa 600 m nach der Hütte links abbiegt und einen – nach ein paar zusätzlichen Höhenmetern bergauf – bei Tschaffein wieder auf den Radweg bringt.

Dauer
1,3 Std.
Streckenlänge
13,2 km
Höhendifferenz
396 m
Schwierigkeit
Mittel
Medrigalm Tour Nr. 746 M
See Medrigjochbahn - See Medrigjochbahn, 19.40 km, 846 m, 2.30 h
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Trainingstour am Hausberg von See.

Ein kurzes Stück startet man entlang der Bundesstraße Richtung Ischgl, verlässt diese aber bald nach links und fährt - weiterhin auf Asphalt – bergan durch die Ortsteile Klaus und Maierhof. Bei den letzten Häusern beginnt die Forststraße, der man in angenehmer Steigung in einigen Serpentinen durch die Wälder folgt, bis man nach etwas mehr als 8 km die Bergstation der Medrigjochbahn bei der Medrigalm erreicht. Einkehren und Stärken, die Aussicht genießen, oder nur umziehen und dann gleich wieder hinunter? Oder noch weiter einen Abstecher zur Ascherhütte? Wie es beliebt! Die Abfahrt erfolgt nach kurzem Anstieg durchs Istalanztal und durch den Stielwald zurück hinunter nach See.

Dauer
2,3 Std.
Streckenlänge
19,4 km
Höhendifferenz
846 m
Schwierigkeit
Mittel
Mittagkopf Tour Nr. 777 M
Parkplatz Diasbahn - Parkplatz Diasbahn, 14.80 km, 906 m, 2.30 h
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Mittellange, mittelschwierige Tour zu einem sehr schönen Aussichtspunkt mit Bike & Hike - Option.

Der Start der Tour erfolgt bei der hölzernen Brücke beim Parkplatz der Diasbahn. Man startet über relativ steile Forstwege hinauf in den dichten Waldgürtel, wo man bald einen Blick auf den Visnitz Wasserfall bekommt und etwas später die idyllische Rotwegkapelle erreicht. Noch ein paar Kehren, dann wird das Tal flacher und der Wald lichter – man taucht in den Almenbereich der Visnitzalm ein. Auf der bewirtschafteten Alm, die man nach knapp 5 km erreicht, kann man nicht nur eine stärkende Rast einlegen, sondern auch dort erzeugte bäuerliche Produkte erwerben. Noch aber ist die Tour nicht zu Ende. Knapp 250 m nach der Hütte überquert man den Visnitzbach und fährt, nun in Richtung Nordosten, noch ca. 2,3 Kilometer bis zu einem Aussichtspunkt auf 2.070 m – dem Ziel der Tour. Tipp Bike & Hike: von hier erreicht man in ca. ½ h den Gipfel des Mittagkopfs auf 2.249 m.

Dauer
2,3 Std.
Streckenlänge
14,8 km
Höhendifferenz
906 m
Schwierigkeit
Mittel
Paznauner Taja Huettentreff Nr. 7075 M
Ischgl/Silvrettabahn - Paznauner Taja, 7.00 km, 636 m, 1.30 h
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Auf Asphalt verlaufende Ausdauerstrecke ins Fimbatal. Einkehrmöglichkeit auf der Paznauner Taja.

Diese Mountainbike-Strecke ist optimal für eine Ausdauertrainingseinheit. Die gesamte Strecke verläuft auf einer Asphaltstraße. Der erste Anstieg ist gleich ziemlich hart und kann einen schon an seine Grenzen bringen. Wer sich diesen steilen Abschnitt sparen will, nimmt je nach Betriebszeit die Fimbabahn oder die Silvrettabahn jeweils bis zur Mittelstation. Ab hier ist die Steigung nicht mehr ganz so extrem. Das Tal weitet sich und die Landschaft wird immer schöner. Beim Schwarzwassersee oder beim gleich daneben liegenden Pardatscher-See bietet sich eine Pause an. Die Straße führt 2 km den Fimbabach entlang bis zur nicht zu übersehenden Abzweigung hinauf zur Paznauner Taja. In Serpentinen radelt man das letzte Stück bis zur Hütte. Der Rückweg verläuft entweder genau gleich oder man steigt in den rasanten Paznauner Taja-Trail (Seite 46) ein.

Dauer
1,3 Std.
Streckenlänge
7 km
Höhendifferenz
636 m
Schwierigkeit
Mittel
Paznauner Taja Trail I.10 M
Idalp - Ischgl SIlvrettabahn, 11.50 km, 105 m, 0.50 h
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Technisch anspruchsvolle, aber auch flowige Strecke mit einer kurzen Schiebestrecke. Durch saftige Wiesen geht es hinunter bis ins Fimbatal und zurück nach Ischgl.

Nach dem Start auf der Idalpe führt der Trail gleich flowig über Almen. Mit viel Fahrfreude gelangt man ohne Schwierigkeiten zum Höllboden. Nun folgt eine steile Uphill-Strecke Richtung Sassgalunkopf. Hier muss man sein Rad einige Höhenmeter schieben. Oben angekommen zeigt sich das idyllische Fimbatal und der nächste Downhill-Part beginnt. Man cruised durch saftige Wiesen den Singletrail entlang. Hier ist der Trail teilweise durch Holzstege ausgebaut, was das Fahrvergnügen nur erhöht und gleichzeitig die eigene Fahrtechnik fordert. Bis zur Paznauner Taja führt entweder eine Forststraße oder eine schwierig zu fahrende Variante. Von der Paznauner Taja geht es technisch anspruchsvoll und steil hinunter bis zur Asphaltstraße. Mit viel Speed gelangt man auf dieser Straße wieder zurück nach Ischgl.

Dauer
0,5 Std.
Streckenlänge
11,5 km
Höhendifferenz
105 m
Schwierigkeit
Mittel
Samnaun-Loop I.4 S
Ischgl/Silvrettabahn - Ischgl/Silvrettabahn, 48.00 km, 2860 m, 11.00 h
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Grandiose Weitblicke! Ein-Tagesstrecke mit extrem langen Anstiegen, gespickt mit Downhill-Trails. Verkürzung durch Seilbahn möglich.

Auf den Spuren des Ironbike Marathon Wettkampf-Feeling schnuppern.

Die sehr lange und abwechslungsreiche Enduro-Strecke verläuft entlang der Ironbike Wettkampfstrecke und erfordert viel Kondition. Es sind aber auch lange Downhill-Passagen dabei. Zu Beginn braucht man schon einmal eine lange Ausdauer. Der Anstieg führt über den Höllboden hinauf bis zum Salaaser Kopf mit einer wunderbaren Aussicht. Von hier führt die Tour bis zum Zeblasjoch. Der anschließende Forstweg bringt einen ohne Schwierigkeiten bis nach Samnaun. Dem Tal entlang geht es bis nach Laret. Von hier folgt wieder ein langer Anstieg mit 1.000 hm über die Alp Trida bis zur Bergstation Flimjochbahn. Statt den Anstieg hinauf zu radeln, kann man von Samnaun bequem mit Gondel und Sessellift hinauffahren. Über den Singeltrail Flimjoch und den Velill-Downhill gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

Dauer
11 Std.
Streckenlänge
48 km
Höhendifferenz
2.860 m
Schwierigkeit
Schwer
Schmuggler Trail I.9 M
Bergstation Flimjochbahn - Alp Trider Sattel, 8.00 km, 266 m, 1.15 h
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Langer, teilweise ausgesetzter Trail mit einigen Bergauf-Strecken. Nur für Fahrer mit ausreichend Kondition geeignet.

Immer an der Grenze verlaufend, schlängelt sich die kompakte Schotterstraße entlang des Gebirgskamms. Es ist viel Kondition gefragt - die Anstiege sind teilweise so steil, dass man das Rad ein Stück schieben muss. Nach der Greitspitzbahn sorgt ein Trail der Extraklasse für ein unglaubliches Freiheitsgefühl. Auf über 2.700 m geht es bis zum Salaaser Kopf immer am Grat entlang. Ab nun beginnt der Downhill-Part. Man merkt warum die Schmuggler diesen Weg gewählt haben: außer ein paar Kühen, trifft man hier fast niemanden. Dann bringt dich eine gemütliche Forststraße bis zur Bergstation Alp Trider Sattel. Nun sorgt der Trail Trider Sattel (Seite 38) wieder für ausreichend Abfahrtsspaß und führt bis zum Ziel, der Alp Trida. Hier bringt einen die Flimsattelbahn zurück zum Ausgangspunkt des Trails. Alternativ bietet sich der Duty Free Ride Laret-Samnaun (Seite 44) für eine Verlängerung an.

Dauer
1,15 Std.
Streckenlänge
8 km
Höhendifferenz
266 m
Schwierigkeit
Mittel
Schönverwall-Runde I.6 S
Ischgl/Silvrettabahn - Ischgl/Silvrettabahn, 92.60 km, 2307 m, 12.00 h
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Sehr lange und anspruchsvolle Tour, für gut trainierte Biker. Landschaftlich besonders schön, ein absoluter Traum!

Die Strecke ist hier von Ischgl aus beschrieben, kann aber auch von See, Kappl oder Galtür aus in Angriff genommen werden. Die Auffahrt bis zur Heilbronner Hütte verläuft gleich wie bei Strecke G.2 (Seite 58). Von hier nimmt man dann den Trail, der direkt nach Norden führt und fährt vorbei am idyllischen Scheidsee übers Winterjöchle Richtung Schönverwall-Tal. Die folgende Abfahrt ist schwierig und beinhaltet einige Schiebepassagen. Bei der Schönverwallhütte (nicht bewirtschaftet) erreicht man den Forstweg, auf welchem man nun bis St. Anton hinaus rollen, und die unglaublich schöne Landschaft des Verwalltals genießen kann. Auf dem Stanzertalradweg geht’s nun bis Strengen, und über einen Forstweg mit einem neuerlichen Anstieg von ca. 600 hm hinüber ins Paznaun. Über den Talweg gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

Dauer
12 Std.
Streckenlänge
92,6 km
Höhendifferenz
2.307 m
Schwierigkeit
Schwer
Sessladalpen Tour Nr. 776 S
Kappl Zentrum - Kappl Zentrum, 19.30 km, 1004 m, 2.45 h
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Schöne Runde mit herausforderndem Anstieg zur schön gelegenen Oberen Sessladalpe.

Vom Startpunkt in Kappl geht’s gleich steil hinauf in den Wald, dann aber recht gemütlich bis zur Ruhesteinkapelle, einem idyllischen Kleinod, das man nach knapp 2,5 km erreicht. Bei der folgenden Kreuzung fährt man links und hat nach der Querung des Sessladbaches einen längeren Anstieg auf angenehmen Forstwegen durch den Sinser Wald vor sich. In einer Kehre nach knapp 7 km biegt man rechts in einen Karrenweg, der – etwas wild und verwachsen – durch sehr steile Hänge hinüber zur Unteren Sessladalpe führt. Der Anstieg hinauf zur Oberen Sessladalpe ist aufgrund der Steigung – man hat auf 2,6 km 370 hm zu überwinden – eine sportliche Herausforderung, die sich aber dank des traumhaften Panoramablicks auf alle Fälle lohnt. Die Rückfahrt erfolgt bis zur Unteren Sessladalpe auf dem Hinweg, von dort aber durch den Wolfgangwald zurück nach Kappl.

Dauer
2,45 Std.
Streckenlänge
19,3 km
Höhendifferenz
1.004 m
Schwierigkeit
Schwer
Silvretta 3 Seen-Runde G.4 S
Galtür Zentrum - Galtür Zentrum, 37.20 km, 1162 m, 4.30 h
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Kopsstausee, Vermuntstausee und Silvrettastausee: lange, abwechslungsreiche Tour im Bereich der Silvretta Hochalpenstraße, allerdings viel auf Asphalt.

Wie bei Tour G.2 (Seite 58) fährt man übers Zeinisjoch zum Kopsstausee. Hier beginnt eine sehr lange, rasante Abfahrt über eine für den allgemeinen Verkehr gesperrte asphaltierte Straße, die ihr Ende in einer Kehre der Silvretta Hochalpenstraße knapp oberhalb der Ortschaft Partenen hat. Nun folgt ein langer Anstieg über unzählige Serpentinen, den man leider allzu oft mit vielen Motorrädern und Autos teilen muss, hinauf zum Vermuntstausee, und weiter zur Bielerhöhe beim Silvrettastausee. Hier hat man mit 2.036 m den höchsten Punkt der Tour erreicht und darf sich nun über eine genüssliche Abfahrt über verschiedene Forst- und Karrenwege und weiter über die Straße nach Galtür freuen.

Dauer
4,3 Std.
Streckenlänge
37,2 km
Höhendifferenz
1.162 m
Schwierigkeit
Schwer
Singletrail Flimjoch Nr. 7106 M
Bergstation Flimjochbahn - Idalp, 3.00 km, 0.10 h
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Für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, tolles Panorama, Kombination mit dem Paznauner Taja-Trail möglich.

Diese neu gebaute Strecke verfügt über viele Anleger. Besonderes Augenmerk wurde beim Bau auf die vielen Steilkurven gelegt. Gleich beim Ausstieg der Flimjochbahn startet der Trail hinab Richtung Idalp, die man von Beginn an sehen kann. Die Strecke ist für jeden geeignet, der eine sportliche Abfahrt haben will. Der Beginner kann hier leicht seine Fahrtechnik erweitern. Sind die Sprünge eine zu große Herausforderung, kann er es einfach behutsam drüber rollen lassen. Aber auch der fortgeschrittene Fahrer hat mit dem Singeltrail Flimjoch eine weitere Strecke zur Verfügung, auf der er richtig Gas geben kann. Das tolle Panorama sorgt für einen zusätzlichen Reiz dieser Strecke. Bei der Idalp angekommen, lässt sich der Trail gut mit dem Paznauner Taja-Trail (Seite 46) verlängern oder man radelt die ausgeschilderte Verbindungsstrecke 7090 hinauf zum Ausgangspunkt zurück.

Dauer
0,1 Std.
Streckenlänge
3 km
Schwierigkeit
Mittel
Singletrail Tobadill Nr. 704 M
Hintergiggl - Frödenegg, 1.40 km, 0.15 h
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Minimalster Aufwand, maximales Downhill-Vergnügen in märchenhafter Umgebung.

Ein kleiner Anstieg von knapp 40 hm und der Fahrspaß kann beginnen. Dieser kurze, aber wunderschöne Singletrail startet in Giggl, quert den Gigglbach bis er letztendlich aus dem Waldgebiet in Frödenegg austritt und dort endet. Vom höchsten Punkt der Waldkapelle geht es erst gemächlich und eben auf einem Wurzelpfad entlang bis zum Hintergigglbach, der über eine Brücke überquert werden kann - Abenteuer pur! Nur knappe 100 m weiter, ändert der Trail sein Gefälle und es geht abwärts. Achtung: Shared Trail mit Wanderern! Ist der mittelschwere technische Abschnitt geschafft, geht es flowig durch den Wald weiter, bis man aus dem Schatten der Bäume tritt und das Ziel - den ersehnten Brunnen in Frödenegg - erspäht.

Dauer
0,15 Std.
Streckenlänge
1,4 km
Schwierigkeit
Mittel
Talrunde Galtuer I.2 L
Ischgl/Silvrettabahn - Ischgl/Silvrettabahn, 21.30 km, 318 m, 2.15 h
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Leichte Tour im Talbereich, ideal zum Einradeln oder für den gemeinsamen Familienausflug.

Die Strecke verläuft entlang der Talrunde nach Mathon (Seite 18), behält aber dann die Richtung bei und führt weiter taleinwärts bis zur Ortschaft Galtür. Abwechselnd auf Asphalt und Forststraßen führt die Route immer auf der Sonnenseite durch typische alpine Wiesen und Felder bzw. kurzzeitig durch einen Wald. Besonders das letzte Stück oberhalb von Galtür ist landschaftlich einmalig. Über einen alten, eingewachsenen Forstweg mit Trail-Charakter fährt man mit sensationellem Ausblick auf die vergletscherten Bergriesen des Jamtals oberhalb des Ortes dahin. Am Ortsende geht es dann hinunter zum Talradweg, der einen entlang der Trisanna zurück nach Ischgl bringt. Tipp: Hat man ein bisschen Zeit übrig, bietet sich ein Besuch im einzigartigen Erlebnismuseum Alpinarium an.

Dauer
2,15 Std.
Streckenlänge
21,3 km
Höhendifferenz
318 m
Schwierigkeit
Leicht
Talrunde Mathon I.1 L
Ischgl/Silvrettabahn - Ischgl/Silvrettabahn, 10.50 km, 145 m, 1.00 h
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Kurze, flache, auf gut befestigten Wegen verlaufende Strecke. Auch für Anfänger bestens geeignet.

Gleich beim Startpunkt bei der Silvretta-Seilbahn überquert man beim Kreisverkehr die Bundesstraße und fährt parallel auf einem Forstweg taleinwärts. Nach etwas mehr als einem halben Kilometer überquert man die Trisanna und gelangt über sanfte Wiesen und Felder auf der Sonnenseite des Tals Richtung Mathon, hier wendet die Strecke. Die Rückfahrt erfolgt dann auf der anderen Talseite, wo man es direkt am kühlen Bach Richtung Ischgl rollen lassen kann. Am letzten Streckenabschnitt kurz vor dem Ziel in Ischgl gibt’s nochmal so richtig Fahrspaß in leichtem Auf- und Ab auf wunderbaren Waldwegen.

Dauer
1 Std.
Streckenlänge
10,5 km
Höhendifferenz
145 m
Schwierigkeit
Leicht
Talweg Paznaun - Galtuer L
Galtuer, 28.00 km, 430 m
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Wer sich für Galtür entscheidet, muss längst nicht auf die Tourenhighlights der anderen Orte
verzichten! Ein durchgehendbeschilderter Talweg von Galtür bis See ermöglicht den Einstieg in alle Biketouren des Paznaun entlang desWeges und unabhängig davon, wo SieQuartier bezogen haben. So können Sie die Tourenvorschläge in diesem Bikeguide individuell an
Ihre konditionellen Wünsche anpassen.

Streckenlänge
28 km
Höhendifferenz
430 m
Schwierigkeit
Leicht
Talweg Paznaun - Ischgl L
Ischgl, 28.00 km, 430 m
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Wer sich für Ischgl entscheidet, muss längst nicht auf die Tourenhighlights der anderen Orte verzichten! Ein durchgehend beschilderter Talweg von See bis Galtür ermöglicht den Einstieg in alle Biketouren des Paznaun entlang des Weges und unabhängig davon, wo Sie Quartier bezogen haben. So können Sie die Tourenvorschläge in diesem Bikeguide individuell an Ihre konditionellen Wünsche anpassen. Der Talweg Paznaun eignet sich aber genauso gut für eine erste Erkundungstour durch’s Paznaun oder für gemütlichere Fahrten ohne hohe Ansprüche an die Fahrtechnik. Hier sehen Sie auf einen Blick um wie viele Kilometer und Höhenmeter sich Ihre Tour verlängert wenn Sie in Ischgl starten. (Angaben gelten für die einfache Strecke)

Streckenlänge
28 km
Höhendifferenz
430 m
Schwierigkeit
Leicht
Talweg Paznaun - Kappl L
Kappl, 28.00 km, 430 m
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Wer sich für Kappl entscheidet, muss längst nicht auf die Tourenhighlights der anderen Orte verzichten! Ein durchgehend beschilderter Talweg von See bis Galtür ermöglicht den Einstieg in alle Biketouren des Paznaun entlang des Weges und unabhängig davon, wo Sie Quartier bezogen haben. So können Sie die Tourenvorschläge in diesem Bikeguide individuell an Ihre konditionellen Wünsche anpassen. Der Talweg eignet sich aber genauso gut für eine erste Erkundungstour durchs Paznaun oder für gemütlichere Fahrten ohne hohe Ansprüche an die Fahrtechnik und Familien. Hier sehen Sie auf einen Blick um wie viele Kilometer und Höhen
meter sich Ihre Tour verlängert wenn Sie inKappl starten. (Angaben geltenfür die einfache Strecke)

Streckenlänge
28 km
Höhendifferenz
430 m
Schwierigkeit
Leicht
Talweg Paznaun - See L
See, 28.00 km, 828 m
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Wer sich für See entscheidet, muss längst nicht auf die Tourenhighlights der anderen Orte verzichten! Ein durchgehend beschilderter Talweg von See bis Galtür ermöglicht den Einstieg in alle Biketouren des Paznaun entlang des Weges und unabhängig davon,
wo SieQuartier bezogen haben. So können Sie die Tourenvorschläge in diesem Bikeguide individuell an Ihre konditionellen Wünsche anpassen. Der Talweg eignet sich aber genauso gut für eine erste Erkundungstour durchs Paznaun oder für gemütlichere Fahrten ohne hohe Ansprüche an die Fahrtechnik und die Familien. Hier sehen Sie auf einen Blick um wie viele Kilometer und Höhenmeter sich Ihre Tour verlängert wenn Sie in See starten. (Angaben
gelten für die einfache Strecke)

Streckenlänge
28 km
Höhendifferenz
828 m
Schwierigkeit
Leicht
Tour Nr. 1 Ischgl - Mathon - Ischgl L
Ischgl - Ischgl, 10.00 km, 145 m
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Das Angebot in Ischgl reicht von leichten Einsteigertouren im Tal über Marathons zu fast 3.000Meter hohen Gipfeln bis zu Enduro- Touren mit Seilbahn-Unterstützung für den mühelosen Bike- Spaß. Die Talrunde Mathon gehört zu der ersten Kategorie es ist eine
kleine Runde für den Anreisetag, um die Paznauner Luft zu schnuppern und sich ein wenig zu orientieren. Sie eignet sich genauso für Bike-Einsteiger wie für Familien mit
Kindern und man benötigt weder gute Kondition noch eine ausgefeilte Fahrtechnik.
Bis Mathon rollt man auf asphaltierten Radwegen und Schotterwegen ganz sanft bergauf, zurück geht es auf der anderenTalseite auf dem nahezu ebenen Mathias Schmid Kunstlehrpfad an dem immer wieder Bilder des Malers aus dem Tiroler Volksleben zu bewundern sind.

Streckenlänge
10 km
Höhendifferenz
145 m
Schwierigkeit
Leicht
Tour Nr. 2 Talrunde Galtuer L
Ischgl - Ischgl, 21.00 km, 348 m
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Eine etwas längere und konditionell daher schon anspruchsvollere, aber fahrtechnisch ebenfalls leichte Tour führt auf dem Paznauner Talweg erst durch Mathon und dann weiter auf Schotterwegen nach Galtür. Hier bietet der Panoramaweg auf der nördlichen
Talseite einen schönen Blick über das Dorf ins Jamtal mit seinen markanten Gipfeln der Silvretta Gruppe.Nach der Einkehr in Galtür geht es auf dem Uferweg immer am
rauschenden Trisanna Bach entlang nach Tschaffein und schließlich auf dem gut ausgebauten SchotterwegzurücknachIschgl.

Streckenlänge
21 km
Höhendifferenz
348 m
Schwierigkeit
Leicht
Tour Nr. 3 Lareinalm M
Ischgl - Ischgl, 22.50 km, 637 m
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Das Lareintal liegt zwischen Ischgl und Galtür, ruhig und etwas abgelegen und lädt zu einer landschaftlich reizvollen Tour ein. Einziges Haus in dieser Idylle ist die im Sommer bewirtschaftete, gemütliche Einkehrstation Lareinalm.Von Ischgl aus geht es zunächst auf
dem Paznauner Talweg bis nach Mathon, bevor es durch den Wald und am Lareinbach entlang maßvoll auf Schotter bergauf zur auf 1.860m gelegenen Alm geht. Nach einer Stärkung kann man sich entscheiden, ob man noch ein Stück weiter in das landschaftlich
reizvolle Lareintal fährt und dabei die ständigen Blicke auf den mächtigen Larein ferner genießt, oder gleich wieder retour ins Tal abfährt.Auf dem Rückweg kommt man am
idyllisch gelegenen Stafali Weiher vorbei, passiert anschließend den Wildpark Mathon und kann die letzten Kilometer gemütlich am Talweg zurück nach Ischgl rollen.

Streckenlänge
22,5 km
Höhendifferenz
637 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr. 4 Ischgl Ironbike 01 M
Ischgl - Ischgl, 27.50 km, 905 m
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Der Ischgl Ironbike eine Legende. Und nur was für die ganz Harten. Aber an die "kleine" Runde des Ischgl Ironbikes können sich auch Amateure wagen, denn mit 27,5 Kilometern und ca. 900 Höhenmetern ist es genau die richtige Strecke für den Einstieg in dieWelt
des Mountainbike Marathons. Von Ischgl startend geht es zuerst nach Mathon und von dort hinein ins landschaftlich reizvolle Lareintal, wo sich die gemütliche Alpe Lorein
befindet. Danach geht es hinunter zum Galtürer Ortsteil "Tschaffein". Nach einigen Höhenmetern bergab erwartet einen aber bereits die nächste Steigung. Die Strecke verläuft nun ein kurzes Stück in Richtung Friedrichshafener Hütte hinauf bevor es am Talweg wieder retour nach Ischgl geht. Als Belohnung hält der Panoramaweg ein feines Trailstück parat, das
flüssig zu fahren ist und echten Fahrspaß aufkommen lässt.

Streckenlänge
27,5 km
Höhendifferenz
905 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr. 5 Kops Stausee M
Ischgl - Ischgl, 38.50 km, 714 m
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Die Runde um den Kops Stausee ist mit etwa 700 Höhenmetern eine mittelschwere Spaß- und Panorama- Tour, auf der man jedoch nur sanfte Steigungen zu bewältigen hat. Zuerst geht es über Tal- und Panoramawege nach Galtür und von dort vorbei am Zeinissee zuunserem Ziel, dem Kops Stausee auf 1.830 m. Dies ist mit Sicherheit einer der schönsten Plätze im Paznaun. Das intensive Blau des Stausees und die umliegenden
Dreitausender tun ihr Übriges. Die Runde um den idyllisch liegenden See beginnt erst auf einer Schotterstraße, die schließlich in einen Trail mündet, der -weil überwiegend
eben und glatt - leicht zu fahren ist. Danach eignet sich der Alpengasthof Zeinisjoch, direkt am Zeinissee gelegen, für eine Einkehr mit Panoramablick, bevor man den Heimweg, dieses Mal auf der gegenüberliegenden Talseite, antritt. Eine echte Traumtour mit vielen landschaftlichen Highlights!

Streckenlänge
38,5 km
Höhendifferenz
714 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr. 6 Friedrichshafener Huette M
Ischgl - Ischgl, 23.50 km, 825 m
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Die Friedrichshafener Hütte ist ein aus Naturstein gebautes, gepflegtes Berggasthaus, etwa 700 Höhenmeter oberhalb von Mathon mit einer wunderschönen Aussichtsterrasse. Die Blicke von hier in die südlich gelegene Silvretta Gruppe sind beeindruckend aber auch bereits während der Auffahrt motivieren die Gipfelblicke zum Weiterstrampeln. Wer mit dem Bike auf der langen, mit vielen Serpentinen gespickten Schotterstraße hier hinauf gekurbelt ist, weiß, was er getan hat und darf sich bei einer deftigen Marend (Jause) über den fantastischen Ausblick freuen. Für die Abfahrt hat man je nach Fahr können die Wahl: Weniger versierte Fahrtechniker nehmen einfach die Schotterstraße zurück, alle Trailfans beanspruchen ihre Federung im oberen, teils sehr ruppigen Abschnitt und trainieren ihre Balance auf dem schmalen Wald- und Wiesen-Trail, der weiter unten Richtung Mathon führt.

Streckenlänge
23,5 km
Höhendifferenz
825 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr. 7 Paznauner Taja M
Ischgl - Ischgl, 18.50 km, 975 m
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Wer sich verausgaben will, strampelt über den Prennerhang und den anschließenden bis zu 20 Prozent steilen Asphaltweg zur Idalp. Alle anderen nehmen die Silvrettabahn.Wer mit Muskelkraft fährt, muss sich auf eine Strecke von knapp 20 km und rund 1.000 Höhenmeter einstellen. Auf der Idalp geht es gleich auf einem Supertrail immer leicht bergab über satte, aber manchmal auch feuchte Almwiesen, die mit Holzbrettern überbaut sind und schon eine gute Balance auf dem Bike erfordern. Ab dem Höllboden geht es dann kurz und steil schiebend bergauf zum Sassgalun Kopf, wo der Soul-Trail dann wieder flach bergab zu einer Melkstation führt. Den Rest zur Einkehrstation Paznauner Taja rollt man auf Schotter bergab. Hier hat man die Wahl: Trailfans nehmen den steilen Trail Richtung Bodenalpe, zart Besaitete eher die Schotterstraße, bevor man auch von hier entweder auf den Trails oder auf dem Asphaltweg an der Mittelstation vorbei nach Ischgl rauscht.

Streckenlänge
18,5 km
Höhendifferenz
975 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr. 8 Jamtal M
Ischgl - Ischgl, 40.00 km, 880 m
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40 Kilometer, knapp 900 Höhenmeter und ein grandioses Panorama: die Jamtal Tour ist ein echt starkes Bike-Erlebnis für Racer und Tourenbiker gleichermaßen. Zuerst geht es von Ischgl vorbei am Wildpark und der Waldkapelle bis nach Galtür. Danach rollt man hinein ins Jamtal, wo man mit der Hinteren und Vorderen Jamspitze und dem in der Sonne glänzenden Jamtal ferner immer einen Blickfang vor Augen hat. Dennoch ist diese Tour nicht als gemütlich einzustufen,denn bei knapp 900 Metern Höhenunterschied, sowie einem kurzen aber knackigen Anstieg mit 17% Steigung kurz vor der Hütte muss man sich die Kräfte gut einteilen. Mit der 2.165 Meter hoch gelegenen Jamtalhütte gibt es eine tolle Einkehrstation und schließlich eine gemütliche Abfahrt retour nach Ischgl. Alles in allem ein beeindruckendes Erlebnis!

Streckenlänge
40 km
Höhendifferenz
880 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr. 9 Heidelberger Huette M
Ischgl - Ischgl, 27.50 km, 940 m
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Die Heidelberger Hütte ist das Biker-Ziel in Ischgl schlechthin - hunderte von Transalp Bikern radeln im Sommer jeden Tag von Ischgl hier hinauf, um dann über den Fimberpass das Engadin zu erreichen. Wer nur der eigenen Muskelkraft vertraut, nimmt die steile sphaltrampe am Fimbabach entlang, alle anderen die Seilbahn bis zur Mittelstation. Das macht wirklich Sinn, denn ab hier wird die Auffahrt wesentlich flacher, davor ist sie zermürbend steil. Immer gut fahrbar geht es auf Asphalt bis zur Bodenalpe - der ersten Einkehrstation - und weiter auf Schotter zur Heidelberger Hütte (die schon auf Schweizer Boden liegt), immer den fantastischen Anblick des mächtigen Fluchthorn vor sich. Nach der Brotzeit rollt man auf Schotter und Asphalt wieder zurück nach Ischgl.

Streckenlänge
27,5 km
Höhendifferenz
940 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr.10 Diasalpe M
Ischgl - Ischgl, 29.50 km, 1009 m
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An den Südhängen der Verwallgruppe zeigt sich diese Tour sowohl im Frühjahr während der Almwiesenblüte, besonders aber an warmen Frühherbsttagen von ihrer prachtvollsten Seite. An einem heißen Sommertag und wolkenlosem Himmel sollte man diese Tour hingegen eher meiden. Von Ischgl kommend nimmt man den Talweg bis nach Kappl, der einen durch kleine Weiler führt und zum Aufwärmen gerade richtig ist. Danach kurbelt man zuerst auf Asphalt, später auf Schotter hinauf zur Diasalpe, die auf knapp 1.900 Metern hoch über Kappl thront und wo man sich nach der anstrengenden Auffahrt stärken kann. Wer möchte, stürzt sich anschließend in den teils wurzeligen Wald und Wiesentrail nach Ulmich, der mittlere Ansprüche an die Fahrtechnik stellt. Alternativ nimmt man die Schotterstraße, um dann wieder flach bergauf nach Ischgl zu strampeln.

Streckenlänge
29,5 km
Höhendifferenz
1.009 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr.11 Heilbronner Huette M
Ischgl - Ischgl, 44.50 km, 1178 m
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Auf der Heilbronner Hütte freut man sich über die vielen Mountainbiker, die hier bei ihrer Alpenüberquerung auf dem Weg von Oberstdorf nach Riva vorbei kommen. Wer also von Ischgl aus diese Tour zur Heilbronner Hütte wählt, kann im Sommer sicher sein, eine Menge Gleichgesinnte anzutreffen. Zum Einfahren geht es zuerst über den Tal- & Panoramaweg bis nach Galtür und anschließend kurbelt man etwas steiler zum bereits auf Vorarlberger Gebiet liegenden Zeinisjoch auf knapp 2.000 Meter Höhe hinauf, wo man beim Zeinissee und Kops Stausee vorbeikommt. Von diesem sonnen verwöhnten Hochplateau gilt es aber noch einige Hundert Höhenmeter bis zum Ziel zu überwinden. Nach einigen Kilometern kommt man an der urigen VerbellaAlpe vorbei, von wo der ganze Spaß dann noch etwas steiler aber nie zu anspruchsvoll wird. Nur die letzten Höhenmeter sind undankbar steil, aber wenn man die Hütte schon sieht, ist es bald vorbei. Die Abfahrt verläuft auf gleichem Weg über die Verbella Alpe, dem Zeinisjoch und Galtür zurück zum Ausgangspunkt.

Streckenlänge
44,5 km
Höhendifferenz
1.178 m
Schwierigkeit
Mittel
Tour Nr.12 Hoellspitz S
Ischgl - Ischgl, 30.50 km, 1791 m
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Die Tour um die Höllspitze ist ein Unternehmen für Leute, die erste Trail-Erfahrungen im hochalpinen Bereich sammeln wollen.Wer konditionell wirklich ausnahmslos gut drauf ist, radelt die 1.400 Höhenmeter über die Idalp zum 2.735 Meter hohen Idjoch und darf sich
danachBike-Hero nennen, und Infusionen nehmen. Andernfalls stehen Seilbahn und
Sessellift zur Verfügung. Denn auch beim Start hier oben gibt es noch ganz schön was zu tun. Gleich bei der ersten Rampe zum Gipfel der Greitspitz (2.867 m) schiebt man sein Bike ein kurzes Stück himmelwärts. Doch dann das große Erlebnis: Auf dem perfekt angelegten Greitspitztrail gleitet man auf dem Grenzgrat zwischen Österreich und Schweiz mit traumhaften Panoramen bergab zum Palinkopf. Auf einer grobs chottrigen, aber breiten Trasse geht es dann entlang der Skipiste um die Höllspitze und nach einem kurzen Trailanstieg wieder auf Schotter bergab zum Höllboden und schließlich über den Prennerhang nach Ischgl. Insgesamt viel Schotter, massig Panoramen und nur leichte Trails.

Streckenlänge
30,5 km
Höhendifferenz
1.791 m
Schwierigkeit
Schwer
Tour Nr.13 Ischgl Ironbike 02 S
Ischgl - Ischgl, 46.50 km, 2121 m
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Beim legendären Ischgl Ironbike gibt es nur Sieger, denn wer dieses Rennen schafft, gehört zu den Bike-Helden! Von Ischgl startend geht es zuerst nach Mathon, ins Lareintal und anschließend Richtung Tschaffein. Nach einem kurzen Stück beginnt die nächste
Steigung in Richtung Friedrichshafener Hütte bevor es ab Ischgl wieder spannend wird. Die Route führt nun auf dem bis zu 20% steilen, asphaltierten Weg Richtung Idalp auf 2.038 m. Auch nach knapp 2.000 Höhenmetern sind die Qualen noch nicht zu Ende, denn weitere 280 Höhenmeter auf Schotter stehen bis zum höchsten Punkt, derVelillscharte noch bevor. Jetzt beginnt der "entspannende" Teil der Ironbike Unternehmung, nun geht es auf dem neu gebauten Velilltrail, vorbei an der Velillalpe wieder hinunter nach Ischgl. Hier handelt es sich um einen absoluten Traumtrail - relativ leicht zu fahren, ohne große Hindernisse, aber mit etwas überhöhten Kurven, so dass echtes Achterbahnfeeling auf kommt. Dieser Trail - konzipiert von Hans Rey und weiterentwickelt von Trailsolutioner Christian Piccolruaz lässt Bikerherzen höher schlagen. Wer sich die ultra steile Auffahrt ersparen möchte, der wählt den einfacheren Weg und gelangt mit der Gondel zur Idalp, von wo aus man wesentlich weniger kämpfen
muss.

Streckenlänge
46,5 km
Höhendifferenz
2.121 m
Schwierigkeit
Schwer
Tour Nr.14 Schoenverwall S
Ischgl - Ischgl, 86.00 km, 2180 m
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Marathonbiker aufgepasst: Hier ist eine traumhafte 86-Kilometer- Trainings-und Erlebnisrunde zu absolvieren. Das Schönverwalltal zwischen St. Anton und Heilbronner
Hütte, von Transalp Bikern generell in südlicher Richtung befahren, bringt jedoch nach Norden hin deutlich mehr Fahrspaß. Denn nach der langen Schotter-Auffahrt zur Heilbronner Hütte folgt der grobschottrige Verwall-Trail, den man hier abwärts fahren kann, bei einer Transalp in umgekehrter Richtung jedoch schieben muss. Ab der Schönverwall Hütte gleitet man schließlich auf langer Schotterstraße bis St. Anton, um hier entweder den Shuttle (Bus oder Taxi) nach Ischgl zu nehmen, oder auf dem Radweg neben der Straße Richtung Landeck zu rollen. Wer die ganze Strecke auf dem Bike zurücklegen will, hat dann jedoch von See im unteren Paznaun noch gut 600 nicht besonders leichte Höhenmeter auf dem Talweg bergauf zu strampeln - ein echter Marathon eben.

Streckenlänge
86 km
Höhendifferenz
2.180 m
Schwierigkeit
Schwer
Tour Nr.15 Salaaser Trail S
Ischgl - Ischgl, 34.50 km, 2270 m
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Die Tour über den Salaaser Trail ist eine fahrtechnisch anspruchsvolle Klassiker-Tour für Leute, die Enduro Luft schnuppernwollen. Klar könnte man die Tour ganz mit Muskelkraft bergauf strampeln, aber das wäre zumindest teilweise wirklich ätzend. Fitness-Bewusste haben ja immer noch die Option ab der Idalp selber zu radeln, besser aber man nimmt gleich eine Tageskarte für den Lift.

Streckenlänge
34,5 km
Höhendifferenz
2.270 m
Schwierigkeit
Schwer
Tour Nr.16 Samnaun S
Ischgl - Ischgl, 44.50 km, 2557 m
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2.500 Höhenmeter bei nur 44 Kilometern - die Samnaun Runde ist etwas für die ganz kernigen Marathonfans. Diese Spezies, die bei derTransalp im vorderen Drittel fährt, powert fast mühelos auf der zum Teil gnadenlos steilen Strecke zum Idjoch hinauf um anschließend auf dem Enduro Trail zur Alp Trida zu rauschen. Von dort geht es mit Highspeed ins Schweizerische Samnaun. Dort wo andere günstig Zigaretten, Spirituosen
und Schokolade erstehen, gibt es für den Biker ein Souvenir der Extraklasse. Nämlich die erbarmungslose Schotterstraße hinauf zum Palinkopf, auf der selbst manche Ironbike-Cracks verglühen. Danach kommt man aber schnell wieder in den Geschwindigkeits rausch wenn es wieder rund 1.500 Höhemeter fast pausenlos bergab geht. Diese Tour ist eine echte Achterbahnfahrt und nichts für schwache Nerven!

Streckenlänge
44,5 km
Höhendifferenz
2.557 m
Schwierigkeit
Schwer
Tour Nr.17 Fimberpass S
Ischgl - Ischgl, 90.50 km, 4090 m
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Der Fimberpass - eine Legende: Diese Tour gehört landschaftlich sicherlich zu den schönsten Etappen, die es im Paznaun gibt und besticht darüber hinaus noch mit Transalp-Flair, denn Tausende Fahrer stellen sich jedes Jahr dieser Herausforderung. Die Tour beginnt in Ischgl und führt anschließend hinein ins lang gestrecke Fimbatal bis zur Heidelberger Hütte, die bereits auf Schweizer Boden liegt. Bis zum Fimbapass muss das
Fahrrad dann geschoben bzw. getragen werden. An der Passhöhe mit fantastischer Aussicht beginnt ein zuerst anspruchsvoller Downhill in südöstliche Richtung. Danach wird die Tour einfacher zu fahren und man kann beinahe flach von Ramosch bis Altfinstermünz rollen. Hier sollte man auf jeden Fall etwas Zeit für eine Rast einplanen. Der Rückweg von hier bis nach Ischgl ist zwar nicht ganz einfach, aber machbar. Zuerst kurbelt man nach Samnaun und anschließend mit der Seil- & Sesselbahnen wieder nach Ischgl. Wem die 90 Kilometer zu viel sind, nimmt ab Ramosch den Shuttle nach Samnaun und spart sich knapp 40 Kilometerdann ist es für (fast) jeden machbar.

Streckenlänge
90,5 km
Höhendifferenz
4.090 m
Schwierigkeit
Schwer
Tour Nr.18 Ischgl Ironbike 03 S