Allgemeine Bestimmungen für den Winter

AGB und Hinweise der Bergbahnen Galtür

Der Beförderungsvertrag mit den Bergbahnen Silvretta Galtür (in der Folge als "Bergbahnen" bezeichnet) wird nur zu den Bedingungen dieser AGB abgeschlossen. Widersprechende Bedingungen werden nicht akzeptiert. Diese AGB, die Tarifbedingungen, die behördlich genehmigten Beförderungsbedingungen und die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS-Regeln) sind Bestandteil des Beförderungsvertrages. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Tarifbedingungen, die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS), sind im Internet unter www.silvapark.at für jedermann zugänglich und liegen überdies bei den Hauptkassen auf Anfrage zur Einsicht auf. Die Beförderungsbedingungen sind bei den Zugängen zu den Aufstiegshilfen angeschlagen und liegen überdies bei den Kassen zur Einsicht auf.
Beim Erwerb einer Snow Card Tirol, des Freizeitticket Tirol oder der Regio Card Tirol werden zusätzlich deren jeweiligen AGB - sofern sie diesen AGB nicht widersprechen - Vertragsbestandteil. Die AGB dieser Kartenverbünde sind auf der Homepage der Snow Card Tirol , das Freizeitticket Tirol , bzw. der Regio Card Tirol abrufbar.

 

Fahrausweise für Fußgänger sind nur gültig für die Beförderung ohne Wintersportausrüstung. Fußgänger dürfen den Pistenbereich nicht betreten und haben ausschließlich die Winterwanderwege zu benützen. Rodeln ist auf Skiabfahrten nicht gestattet.

Die Kosten einer Bergung nach einem Unfall sind nicht im Preis des Skipasses enthalten und vom Verunfallten zu tragen.

Die Benützung der Aufstiegshilfen (Seilbahn- und Liftanlagen) setzt den Besitz eines gültigen Skipasses voraus. Die Bergbahnen schulden dem Besitzer eines gültigen Skipasses dann keine Beförderung, wenn eine Beförderung aus nicht von den Bergbahnen zu vertretenden Gründen unmöglich oder unzulässig ist. Zu solchen Gründen zählen neben witterungsbedingten Einflüssen (z.B. starker Wind, Gewitter, Starkregen, Schneemangel, Lawinengefahr, behördliche Anordnung (z.B. bei Seuchengefahr, Epidemie, Pandemie), technische Defekte, Wartungsarbeiten oder höhere Gewalt. Die Entscheidung über eine Betriebseinstellung, Pistensperre etc. liegt allein im Ermessen der Bergbahn.

Alle angegebenen Preise verstehen sich in Euro und inkl. der gesetzlichen USt. Die Zahlung hat grundsätzlich im Voraus zu erfolgen. 
Bezahlmöglichkeiten an der Skipasskassa: Bargeld in Euro, Bankomatkarte (Maestro), Kreditkarte (VPAY, VISA, Mastercard, AMEX).

Die Inanspruchnahme der Dienstleistungen der Bergbahnen erfordert verschiedene Verarbeitungsvorgänge in Bezug auf personenbezogene Daten der Besucher. Der Besucher nimmt die an den Kassen aushängende und auch unter www.galtuer.com aufrufbare Datenschutzerklärung der Bergbahn zustimmend zur Kenntnis und stimmt diesen zu.

SILVAPARK Galtür Skipass (Region Galtür)

  • Kinder unter 8 Jahren frei (in Begleitung eines Elternteils)
  • Kindertarif 8 - 18 Jahren
  • Seniorentarif ab 62
  • Senioren ab 80 Jahren bezahlen € 10,- pro Tag
  • Invalide ab 70% erhalten den Kindertarif
  • Gruppenermäßigung ab 10 Personen derselben Personen und Kartenkategorie erhalten einen Freiskipass sowie 5 %

Silvretta Skipass (Region Paznaun-Samnaun)

  • Kinder unter 8 Jahren frei (in Begleitung eines Elternteils)
  • Kindertarif 8 - 16 Jahren
  • Seniorentarif ab 62
  • Senioren ab 80 Jahren erhalten den Kindertarif
  • Invalide ab 70% erhalten den Kindertarif
  • Gruppenermäßigung ab 20 Personen derselben Personen und Kartenkategorie erhalten einen Freiskipass 

Alle ermäßigten Skipässe werden nur nach Vorlage von amtlichen Lichtbildausweisen ausgegeben.

Die zulässige Art der Beförderung von Kindern sind in den Beförderungsbedingungen der Bergbahnen geregelt. Diese Beförderungsbedingungen sind bei den Zugängen der Liftanlagen angeschlagen und zu befolgen. 
Im Allgemeinen gilt:

  • Kinder unter 1,10 m Körpergröße werden nur in Begleitung eines Erwachsenen auf dem Nebensitz oder auf dem Schoß befördert. Pro Kind eine erwachsene Person.
  • Kinder mit einer Körpergröße zwischen 1,10 m und 1,25 m werden nur in Begleitung eines Erwachsenen auf dem Nebensitz befördert. Maximal 2 Kinder pro erwachsener Person (Sesselbahn)
  • Kinder mit einer Körpergröße von mehr als 1,25 m werden wie erwachsene Personen befördert.

Bei Lanwinengefahr werden Skipisten und Skirouten gesperrt und dürfen daher weder befahren noch betreten werden. Bei und nach Neuschnee finden Lawinensprengungen statt; in dieser Zeit ist das Befahren und Betrten von davon betroffenen und gesperrten Bereichen verboten. 

Der gültige Skipass berechtigt den Inhaber zur Benützung aller in Betrieb stehenden Anlagen innerhalb der Geltungsdauer nach den Tarif- und Beförderungsbedingungen und diesen AGB. Der Skipass ist nicht übertragbar. Der nachträgliche Umtausch gegen einen anderen Skipass und die Änderung der Gültigkeitsdauer sind nicht möglich. Skipässe, die nicht bei den zugelassenen Verkaufsstellen der Bergbahn gekauft wurden, verlorene Skipässe, sowie Skipässe, die missbräuchlich erworben oder verwendet werden, werden gesperrt. Die missbräuchliche Verwendung, etwa unzulässige Weitergabe eines Fahrausweises, führt zum entschädigungslosen Entzug und Verpflichtung zur Zahlung einer Pönale von zumindest € 50,- sowie Schadenersatzleistung. Die Bergbahn behält sich auch vor, Strafanzeige zu erstatten.

Werden mit dem bei den Bergbahnen erworbenen Skipass Leistungen in anderen Skigebieten im Paznaun (Ischgl-Samnaun, Kappl, See, Silvretta Montafon) in Anspruch genommen, so werden diese von rechtlich selbstständigen Unternehmern erbracht; die Bergbahnen handeln in diesem Fall lediglich als Vertreter der anderen Skigebiete. Zur Erbringung der einzelnen Leistungen und zu allfälligem Schadenersatz ist daher immer nur das Unternehmen verpflichtet, in dessen Skigebiet sich ein Vorfall ereignet. Vertragliche Ansprüche (z.B. aus der Pistensicherung oder der Beförderung) können somit immer nur gegenüber dem Unternehmen geltend gemacht werden, in dessen Skigebiet sich ein Vorfall ereignet.

Die Sperre von Pisten - und Skirouten sind unbedingt zu beachten. Nach dem Ende der Betriebszeiten dürfen die Pisten und Skirouten nicht mehr benutzt werden. Während dieser Zeit finden die Präparierungsarbeiten statt und es besteht Lebensgefahr.

Auf Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist ausschließlich materielles österreichisches Recht anzuwenden. Authentische Vertragssprache ist die deutsche Sprache.

Generell ist mit der Natur und den anderen Besuchern des Skigebietes, sowie bei Ausübung des Sports rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen. Dazu gehört insbesondere auch das Einhalten eines Sicherheitsabstandes zu Pistenmaschinen, Skidoos und Schneianlagen. Jegliche Verunreinigung, Wegwerfen von Müll, Zigaretten etc. haben zu unterbleiben.

Eine Rückerstattung des bezahlten Entgelts erfolgt nur bei Unfall oder Krankheit für Skipässe mit einer Gültigkeitsdauer ab 2 Tagen. Die Rückvergütung erfolgt gegen eine Bearbeitungsgebühr von € 11,- aliquot ab der Letzverwendung des Skipasses (frühestens jedoch ab dem ersten Tag nach dem Unfall), sofern der Skipass nach dem Unfall nicht mehr benützt wird. Der Kassabeleg und ein ärztliches Attest eines in der Skiregion praktizierenden Arztes über die Unmöglichkeit der weiteren Ausnützung des Skipasses, sind vorzulegen. Es gibt keine Rückvergütung für Begleitpersonen. Die Rückvergütung kann nur bei dem Seilbahnunternehmen getätigt werden, bei welchem der Skipass gekauft wurde.

Im Fall einer Schließung aller Seilbahnanlagen der Bergbahnen, einer Grenzschließung oder einer Reisewarnung für das Paznaun aufgrund von COVID-19 gilt, sofern die entsprechenden behördlichen Anordnungen bis zum geplanten Ende der Wintersaison andauern, nachstehende Rückvergütungsregelung:

  • Bei Mehrtagesskipässen wird die Differenz zwischen dem tatsächlich bezahlten Kaufpreis und dem Kaufpreis eines Skipasses für die Dauer der bis zur Schließung nutzbaren Tagen entspricht, rückvergütet.
    Rückvergütungsbetrag = Bezahlter Kaufpreis - Skipasspreis für nutzbare Tage
  • Bei Saisonskarten erfolgt eine (anteilige) Rückvergütung, wenn diese zuvor an weniger als 20 Skitagen genutzt wurde. In diesem Fall wird pro nicht in Anspruch genommenen Skitag 1/20 des (ermäßigten) Kartenpreises refundiert. Die Höhe der Rückvergütung ist mit 75% des (ermäßigten) Kaufpreises begrenzt. 
    Rückvergütungsbetrag = 1/20-tel des (ermäßigten) Kartenpreises x Anzahl der nicht  in Anspruch genommen Skitage
  • Eine Rückvergütung steht nur dann zu, wenn die behördliche Schließung der Anlagen, die Grenzschließung oder die Reisewarnung eine Nutzung des Angebots in allen von der Gültigkeit des jeweiligen Skipasses umfassten Skigebieten bzw. Skigebietsteilen (z.B. Ischgl und Samnaun) verunmöglicht.
  • Rückvergütungsanträge sind bei Mehrtagesskipässen bis spätestens 15. Mai 2021, bei Saisonskarten bis spätestens 30. September 2021 schriftlich bei der jeweiligen Verkaufsstelle einzubringen. Nach Ablauf der Frist erlischt der Anspruch.

Die bekannt gegebenen Anfangs- und Enddaten einer Saison sowie die bekannt gegebenen Betriebszeiten sind keine "Fixtermine" und hängen von diversen Umständen - wie z.B. der Witterung - ab. Daher besteht auch bei einem späteren Saisonsbeginn, einem vorzeitigen Saisonsende oder einer Reduktion der Betriebszeiten kein Anspruch auf Rückvergütung oder Verlängerung des Skipasses. In der Vor- Nachsaison ist außerdem - insbesondere auf Grund der Witterung - mit einem eingeschränkten Lift- & Pistenangebot zu rechnen.

Bei Inanspruchnahme der Beförderungleistung der Bergbahnen ist ein gültiger Fahrausweis mitzuführen und in den Kontrollzonen (das ist der gesamte Anlagenbereich der Bergbahnen, inkl. Pisten und Skirouten), bei Aufforderung vorzuweisen.
 

Alle Skipässe der Skiregion Galtür in Tirol werden auf Key-Card ausgestellt! Die Depotgebühr beträgt € 5,-. Unbeschädigte, funktionsfähige Chip-Karten können an den Verkaufsstellen der Bergbahnen Silvretta Galtür, bei Intersport Wolfart, Sport Walter, sowie an den Skipass-Verkaufsstellen in Ischgl, Kappl und See zurückgegeben werden.

Angaben in Prospekten, Rundschreiben, Katalogen, Anzeigen, Preislisten etc. sind unverbindlich.

Bei Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen , bei Missachtung der Sperre von Skiabfahrten (z.B. Lawinengefahr), des Skifahrverbots in Waldbereichen oder der FIS-Regeln erfolgt der Ausschluss von der weiteren Beförderung. In schwerwiedenden Fällen und bei wiederholtem Verstoß erfolgen der ersatzlose Entzug des Skipasses und eine Strafanzeige bei der Behörde. Im Übrigen ist den Anordnungen der Mitarbeiter der Bergbahnen Folge zu leisten, da diese der Sicherheit und Ordnung der Skibetriebs dienen.

Bei manchen Anlagen sind Web-Cams installiert. Diese Web-Cams nehmen in Echtzeit und ohne Ton den sie umgebenen Bereich (z.B. die Umgebung einer Bergstation, einen Ausschnitt der Piste) auf. Die Bilddaten werden in Echtzeit sowohl im Fernsehen ausgestrahlt als auch auf die Website (www.galtuer.com) und die mobile App von Galtür und Paznaun-Ischgl übermittelt, um den Gästen und Personen, die sich für das Paznaun interessieren, einen aktuellen Eindruck von Wetter und Pistenbedingungen zu geben (Verarbeitungszweck). Obwohl diese Web-Cams einen eher weiten Aufnahmebereicht haben und Personen in den Aufnahmen daher nicht oder nur sehr schwer erkennbar sind, kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die Web-Cams Bilddaten als personenbezogene Daten erfassen.

Wenn und soweit überhaupt personenbezogene Daten verarbeitet werden, bilden die berechtigten Inreressen der Verwantwortlichen, die darin bestehen, den Verarbeitungszweck zu erreichen, die Rechtsgrundlage dieser Datenverarbeitung. Im Übrigen wird auf die Datenschutzrichtlinien der Bergbahnen verwiesen, die auch unter 
www.galtuer.com abrufbar sind.